Die Beurteilung in der Mund-, Zahn- und Kieferchirurgie kommt bei verlagerten Zähnen, Extraktionsbedarf, Infektionsherden, Weichgewebsproblemen oder anderen Eingriffen im Kieferbereich zum Einsatz. Entscheidend ist dabei, die chirurgische Notwendigkeit nicht nur anhand der Bildgebung, sondern zusammen mit dem klinischen Befund zu beurteilen.
Bei der Erstellung eines Operationsplans werden Umfang des Eingriffs, allgemeiner Gesundheitszustand, Heilungsverlauf, Schmerzkontrolle und Kontrolltermine gemeinsam bedacht. Dieser Ansatz nimmt unnötige Eile heraus und macht die Erwartungen nach dem Eingriff verständlicher.
In manchen Fällen reicht ein einmaliger Eingriff aus, in anderen sind radiologische Abklärung, stufenweise Planung oder die gemeinsame Bewertung mit anderen Fachgebieten nötig. Deshalb sollte die chirurgische Entscheidung so individuell wie möglich getroffen werden.